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Aktivitäten

30-jähriges Dienstjubiläum

 

Walter Ott ist für sein 30-jähriges Dienstjubiläum an der bfz-Fachschule für Kunststofftechnik und Faserverbundtechnologie in Weißenburg geehrt worden. Nachdem er 1982 sein Lehramtstudium Mathematik und Physik an der TU in München beendete, zog er mit Frau und Kind nach Pleinfeld. An der FOS in Weißenburg übernahm er 18 Monate nach seinem Einstieg die Fachbetreuung Mathematik. 1990 startete er eine zusätzliche, nebenberufliche Laufbahn an der neuen bfz- Fachschule für Kunststofftechnik. Es war die erste Fachschule ihrer Art im süddeutschen Raum und Ott wurde einer ihrer ersten vier Lehrkräfte – nebenberuflich. „Ich habe erst mehrere Jahre Physik und EDV unterrichtet und später Mathematik I und II übernommen“, erzählt er. An der FOS wurde Walter Ott 2007 stellvertretender Schulleiter. 2010 übernahm er die Leitung der bfz Fachschule. „Da der bfz-Unterricht zu großen Teilen in den Räumen der FOS stattfindet, war das aus organisatorischer Sicht ein logischer Schritt“, sagt Walter Ott. Im Februar diesen Jahres hat Walter Ott seine hauptberufliche Tätigkeit an der FOS niedergelegt, um sich in den Ruhestand zu verabschieden. Er möchte jedoch weiter an der bfz-Fachschule unterrichten. „Ich habe meinen jetzigen Schülern und Schülerinnen versprochen, dass ich bleibe, bis sie fertig sind“ sagt Walter Ott und lächelt.

14 Mal bestanden!

Abschlussfeier der Techniker

Im Juli haben die Absolventen der Fachschule der Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) in Weißenburg ihre Zeugnisse zum „staatlich geprüften Techniker für Kunststofftechnik und Faserverbundtechnologie“ entgegengenommen. Im Rahmen einer Feierlichkeit wurden sie unter anderem vom Landrat des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen Manuel Westphal, der Regierungsschuldirektorin Annette Muck-Röthlingshöfer sowie der dritten Bürgermeisterin der großen Kreisstadt Weißenburg Katrin Schramm beglückwünscht und geehrt.

Gruppenbild Abschlussfeier

Die frischgebackenen Techniker für Kunststofftechnik und Faserverbundtechnologie sowie (v.l.) die dritte Bürgermeisterin von Weißenburg Katrin Schramm, der Landrat Weißenburg-Gunzenhausen Manuel Westphal, Schulleiter der bfz Fachschule Weißenburg Walter Ott, Standortleiter der bfz Westmittelfranken Philipp Frieß, Regierungsschuldirektorin Annette Muck-Röthlingshöfer und Schulkoordinator Walter Otters


Die vierjährige Weiterbildung der bfz Fachschule findet nebenberuflich, freitags und samstags statt. Die Absolventen kommen aus verschiedenen süddeutschen Landkreisen mit teils mehrstündigen Anfahrtswegen. Dafür sprach Landrat Westphal seine Anerkennung aus: „Sie haben in sich und Ihre Zukunft investiert“. Auch den Angehörigen dankte er: „Es ist wichtig, dass jemand hinter einem steht“.
Als Referentin der Regierung von Mittelfranken unterstrich Annette Muck-Röthlingshöfer die Bedeutung der bfz Fachschule: „Durch ihre Bereitschaft, junge Menschen weiterzubilden, leistet die Fachschule einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung unserer Region und darüber hinaus“.
Der Schulleiter Walter Ott würdigte im Anschluss die Leistungsfähigkeit sowie das Durchhaltevermögen der Absolventen. Eigenschaften, die für eine berufliche Karriere wichtig seien: „Ich wünsche mir, dass dies bei Ihren zukünftigen Bewerbungen gebührend berücksichtigt wird“.
Der Klassensprecher des Abschlussjahrgangs 2020, Florian Beisler, erzählte: „Die größte Herausforderung war es, sich immer wieder neu zu motivieren“. Die Lehrer und der gute Klassenzusammenhalt hätten wesentlich dazu beigetragen. Der 31-jährige Ansbacher war zum Ausbildungsbeginn als Verfahrensmechaniker für Kunststoff und Kautschuktechnik tätig und konnte durch seine Weiterqualifizierung bereits betriebsintern in die Anwendungstechnik mit Projektmanagement aufsteigen. „Ich bin froh, dass ich diesen Weg gegangen bin“, sagte Beisler, Vater eines einjährigen Sohnes. „Ich habe gelernt, mir meine Zeit sinnvoll einzuteilen. Das wird mir privat und beruflich weiterhelfen“.
Neben den Ausbildungszeugnissen, welche die Hälfte der Absolventen mit einer 1 vor dem Komma abschließen konnten, haben vier Absolventen außerdem ihr Fachabiturzeugnis erhalten. Alle Absolventen werden mit der sogenannten Meisterprämie in Höhe von 2.000 € für ihre Mühen belohnt. Eine zusätzliche Motivationsstütze der Bayerischen Staatsregierung. Die drei Jahrgangsbesten aus den Landkreisen Roth, Lauf a. d. Pegnitz und Weißenburg-Gunzenhausen, können ihren Bewerbungen zukünftig eine besondere Auszeichnung, den Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung, beilegen.

Preisträger

Zwei der drei Jahrgangsbesten Techniker der bfz Fachschule für Kunststofftechnik und Faserverbundtechnologie. V.l.: Regierungsschuldirektorin Annette Muck-Röthlingshöfer, Christoph Fritz, Sebastian Eder sowie Schulleiter Walter Ott

 

Mit dabei gewesen!

Infostand KunststoffforumDie Weißenburger Kunststofftechnikerschule war am 28. und 29. Januar 2020 auf der 3. Fachtagung des Kunststoffforums Altmühlfranken vertreten.

Thema für die eingeladenen Firmenvertreter war die Optimierung von Produktentstehungsprozessen hinsichtlich Dauer und finanziellen Aufwendungen. Hierzu fanden spannende, wegweisende Vorträge mit Diskussionsrunden statt, ebenso war dem Austausch und fachlichen Netzwerken Raum gegeben.

Dabei konnte der Fachschulkoordinator Walter Otters im Rahmen der Veranstaltung die Technikerausbildung und weitere Seminarangebote des Schulträgers bfz vorstellen.

Neues Wahlpflichtfach – Digitale Transformation

Ab dem neuen Schuljahr 2020/21 wird an den technischen Fachschulen ein neues Wahlpflichtfach eingeführt.
Das Staatsministerium am Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung hat den neuen Fachbereich mit 120 Ausbildungsstunden im 2. Ausbildungsabschnitt angesiedelt.

Die drei Lerngebiete umfassen die Themenkomplexe

Damit wird dem rasanten technologischen Wandel auch in der Technikerausbildung unmittelbar Rechnung getragen.

Digitale Transformation

Alle 14 Prüflinge haben bestanden

Alle diesjährigen Prüflinge der Fachschule für Kunststofftechnik und Faserverbundtechnologie in Weißenburg haben ihren Abschluss geschafft!
Mitte Juli erhielten sie in Weißenburg ihre Zeugnisse – die 14 neuen „Staatlich geprüfte(r) Techniker(in) für Kunststofftechnik und Faserverbundtechnologie“. „Unsere Absolventen haben neben ihrem Beruf insgesamt rund 2800 Unterrichtsstunden geleistet. Ein Beweis dafür, dass sie äußerst belastbar und leistungsfähig sind“, betonte Walter Ott, Schulleiter der Fachschule für Kunststofftechnik und Faserverbundtechnologie. Für alle Absolventen gibt es vom bayerischen Kultusministerium eine Meisterprämie in Höhe von 1500 Euro. Den Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung überreichte Regierungsschuldirektorin Annette Muck-Röthlingshöfer an die drei Jahrgangbesten: Jan Bilek aus Georgensgmünd, Simon Bühler aus Heidenheim-Hechlingen und Florian Heckel aus Weißenburg.
Der stellvertretende Landrat Robert Westphal überbrachte die Grüße des Landkreises und gratulierte allen für diese großartige Leistung. Maria Schneller, zweite Bürgermeisterin Weißenburgs, lobte die Fähigkeit des „Durchbeißens“ und fügte hinzu, dass den Absolventen als nun hoch qualifizierte Fachkräfte viele Türen in der Wirtschaft offen stünden.
Die frischgebackenen Techniker belegten neben der vertieften Allgemeinbildung auch Fächer im Bereich der Kunststofftechnik. Spezialisten aus der Industrie vermittelten ihnen das Fachwissen. Die 14 Absolventen kommen aus 9 Landkreisen aus Bayern und dem benachbarten Baden-Württemberg. Wolfgang Schmidt, der Standortleiter des bfz Westmittelfranken und damit Sachaufwandsträger der Fachschule, sieht durch das große Einzugsgebiet auch die überregionale Bedeutung der Fachschule für Kunststofftechnik.

Neben den Technikern, wurde der Schulleiter Walter Ott vom zuständigen Koordinator der Fachschule Walter Otters für 25 Jahre Lehrtätigkeit und sein Wirken als Schulleiter an der Fachschule für Kunststofftechnik geehrt. Die Lehrkraft Robert Hausleiter wurde ebenfalls für 25 Jahre Lehrtätigkeit geehrt.

Alle 14 Techniker haben zusätzlich an den Lehrgängen „Praktischer Umgang mit KUKA-Industrierobotern“ und am „Autodesk Moldflow Adviser“ teilgenommen. Drei Teilnehmer haben das Zertifikat Elektrofachkraft erworben.

Messebesuch FAKUMA

Im Oktober 2017 besuchte der Koordinator des Technologiezentrums im bfz Weißenburg Walter Otters die FAKUMA. Sie zählt zur weltweit führenden Fachveranstaltung für die industrielle Kunststoffverarbeitung und bietet deshalb auch für die Fachschule eine mögliche Plattform zur Gewinnung zukünftiger Unterstützer im Bildungsprozess.

Messebesuch FAKUMA

Thomas Merkel (Wirtschaftsförderung), Prof. Dr.-Ing. Alexandru Sover (kunststoffcampus bayern), Walter Otters

Ein Besuch bei der Wirtschaftsförderung des Landkreises Ansbach durfte dabei nicht fehlen, und so wurde Walter Otters von Geschäftsführer Thomas Merkel herzlich begrüßt. Otters überbrachte dabei seinen herzlichen Dank, denn die Wirtschaftsförderer präsentierten das Infomaterial des nächsten Technikerstarts an der Weißenburg Fachschule – für die Weißenburger Schule also eine hilfreiche Unterstützung, um einem möglichst großen Interessentenkreis die Informationen über die im gesamten süddeutschen Raum einmalige berufsbegleitende Fachschulausbildung, die gemäß der Bayerischen Fachschulordnung ausbildet und unterrichtet, zugängig zu machen.

Mit am Stand waren neben zahlreichen regionalen Firmen aus der Kunststoffregion Westmittelfranken auch Professor Dr. Sover vom kunststoffcampus bayern. Mit dem kunststoffcampus pflegt die Fachschule seit dessen Gründung im März 2015 eine kooperative Zusammenarbeit. Eine Auswirkung davon ist z.B. die Verkürzung des Bachelor-Studiums für die Absolventen der Fachschule um drei Semester.

25 Jahre Technikerschule und Absolventenfeier

Im Rahmen des Jubiläums zum 25jährigen Bestehen der Fachschule wurden auch die 44 Absolventen des Jahrgangs 2012–2016 verabschiedet

Gruppenbild Fachschulabsoventen

Unsere Absolventen 2016

Ein Blick in die Chronik der Fachschule zeigt, dass das bfz Weißenburg seinerzeit ein gutes Gespür hatte: mit großer Zustimmung des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen, der Stadt Weißenburg und der örtlichen Arbeitsagentur wurde eine richtungsweisende Entscheidung getroffen: die Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft übernahmen 1990 die Schulträgerschaft und gründeten damit die bis dahin in Bayern unbekannte Fachrichtung für die Technikerausbildung. Daher war auch gefordert, die Entwicklung der Lehrpläne für diese Fachrichtung auf die Beine zu stellen, die dann auch vom Bayerischen Kultusministerium genehmigt wurden – eine enorme Herausforderung für das Lehrerkollegium! Ein weiteres Novum war, dass diese Ausbildung berufsbegleitend angeboten wurde. Über vier Jahre sollten die Schülerinnen und Schüler sich die Kenntnisse aneignen, um am Ende eine staatliche Abschlussprüfung bestehen zu können. Sechs lange Jahre, also zwei erfolgreiche Prüfungsdurchläufe galt es zu durchlaufen, bevor dann im Januar 1996 die ersehnte staatliche Anerkennung erteilt wurde.

Seither starten an der Fachschule im zwei Jahrestournus jeweils neue Ausbildungsklassen, die über vier Jahre an den Wochenenden den Unterricht besuchen. 2016 absolvierten 44 Schülerinnen und Schüler die Abschlussprüfungen mit Erfolg – die besten wurden mit dem Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung ausgezeichnet.

Schulleiter Ott

Begrüßung durch Schulleiter StD Walter Ott

Im Rahmen eines Festabends, zu dem das Berufliche Fortbildungszentrum (bfz) als Träger der Fachschule in den Wildbadsaal in Weißenburg eingeladen hatte, begrüßte Schulleiter StD Walter Ott die Festgesellschaft und hielt Rückschau auf die Anfänge und die Entwicklung der Schule, um dann den zu verabschiedenden Jahrgang entsprechend zu würdigen: Fleiß und Ehrgeiz attestierte er seinen Schülerinnen und Schülern, die neben ihrer beruflichen Tätigkeit an jedem Wochenende über vier Jahre hinweg die Schulbank drückten. 16 weitere erarbeiteten sich zusätzlich die Kenntnisse zur Vorbereitung auf die Ergänzungsprüfung zum Erwerb der Fachhochschulreife.

Der Leiter des bfz Westmittelfranken Wolfgang Schmidt als Sachaufwandsträger der Fachschule zollte den Absolventen höchsten Respekt und würdigte die herausragende Leistung aller Absolventen, die schon allein für das Durchhalten über vier Jahre berufsbegleitende Weiterbildung besondere Anerkennung verdienten.

Grußworte für Landkreis und Stadt überbrachten der Stellvertreter des Landrates Peter Kraus und Oberbürgermeister Jürgen Schröppel. Peter Kraus bescheinigte den Jungtechnikern beste berufliche Perspektiven  und Oberbürgermeister Jürgen Schröppel sah darüber hinaus die Fachschule und deren Beitrag zur beruflichen Bildung als festen Anker für Weißenburg als Kunststofftechnikstandort.

Regierungsschuldirektorin Annette Muck-Röthlingshöfer war als Vertreterin der Regierung von Mittelfranken eingeladen und ließ sich gern bitten, die Technikerurkunden an die Absolventen zu übergeben. Auch sie würdigte die Leistungen der Absolventen und betonte, dass die besondere, eben berufsbegleitende Unterrichtsform den Schülern Höchstleistung abverlangte.

Landratstellvertreter Kraus

Stellvertreter des  Landrats Peter Kraus

Frau Muck-Röthlingshöfer

Regierung von Mittelfranken Annette Muck-Röthlingshöfer

An diesem Abend wurde dann auch die langjährige Lehrkraft Dipl.-Ing. Bahri Kiraz verabschiedet, der in fast 20jähriger Lehrtätigkeit an der Technikerschule für die fachlichen Inhalte der Kunststoffverarbeitung, Kunststoffkunde und Konstruktionslehre verantwortlich zeichnete. Als Technischer Direktor der Alfmeier AG in Treuchtlingen konnte er sein enormes Praxiswissen bestens in den Unterricht einbringen.

Verabschiedung Herr Kiraz

Verabschiedung Dipl.-Ing. Bahri Kiraz

Bevor es an die Übergabe der lang ersehnten Urkunden, Abschlusszeugnisse und Zeugnisse der Fachhochschulreife ging, sprach  Schülersprecher Julian Balleis in seiner Ansprache seinen Klassenkameraden und sich selbst ein Lob für das Durchhaltevermögen bis zum ersehnten Abschluss aus und  war sich sicher, dass man mit dem Erwerb des Titels außer einem breiten  fachlichen Wissensspektrum auch persönliche Stärke erlangt hat.

Am Ende der Reden, Ehrungen und Verabschiedung stand für die erfolgreichen Absolventen, deren Angehörige, dem Schulleiter und seinem Lehrerkollegium und den Vertretern aus Politik, der Arbeitsagentur und den örtlichen Kunststoffbetrieben ein gemütliches Zusammensein bei feinem Büffet und Musik. Zum Jubiläum gab es auch eine kleine Ausstellung, die großes Interesse fand: auf Schautafeln wurden die Anfänge der Fachschule bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt in chronologischer Abfolge gezeigt, bereichert  mit Statements von ehemaligen Schülern, die berichteten, welche Karrieresprünge ihnen die Technikerausbildung ermöglichte. Außerdem konnte man sich über die Lehrinhalte der gesamten Ausbildung informieren.

Feier 25 Jahre Fachschule Widbadsaal

Festlich geschmückter Wildbadsaal

 


 

Kooperation sorgt für vertiefte Praxis!

Automatisierungstechnik, Industrie 4.0 – DIE Schlagworte, die in den verarbeitenden Betrieben immer mehr an Bedeutung gewinnen, das heißt auch, dass die Mitarbeiter das geforderte Knowhow beherrschen müssen, um die komplexen Prozesse zu begleiten.

Roboterausbildung bei SAR Gunzenhausen 1

Somit ist das ein sehr  interessantes Lernfeld – auch für unsere angehenden Techniker, die in diesem Arbeitsfeld Verantwortung übernehmen werden. Möglichst praxisnah wünschte man sich diesen Unterricht an der Fachschule für Kunststofftechnik und Faserverbundtechnologie. Das Fach „Automatisierungstechnik“ baut auf den bereits vermittelten Basiskenntnissen der Steuerungstechnik auf, vertieft dann aber in den Themenbereichen Handhabungstechnik, Sensorik, Robotik, Bildverarbeitungssysteme und numerisch gesteuerte Werkzeugmaschinen.

Ein passgenaues Praxismodul wurde möglich durch die langjährige Zusammenarbeit des Technologiezentrums im bfz Weißenburg mit der Firma SAR Elektronic GmbH in Gunzenhausen. Die Firma SAR Elektronic GmbH konzipiert, plant, fertigt und vertreibt am Standort Gunzenhausen komplexe Automatisierungslösungen, welche aus Entnahmesystemen und entsprechenden Weiterverarbeitungslinien mittels Industrierobotern bestehen. Dabei liegt der Tätigkeitsschwerpunkt in der Realisierung dieser Automatisierungslösungen für Kunden in der Kunststoffindustrie.

Vor zwei Jahren hat die Firma neue Räumlichkeiten bezogen, denen auch eine modern ausgestattete Schulungseinheit angegliedert ist, um Mitarbeitern der Kunden, die künftig diese Systeme bedienen sollen, zu schulen.

Im Schulungszentrum, das bayernweit seinesgleichen sucht, stehen hierzu 3 fest installierte KUKA Roboter der Typreihe KR15 und KR30, ausgestattet mit der Steuerungssoftware KRC2 (diese kann auch auf KRC4 hochgerüstet werden), zur Verfügung. Erweitert werden kann der geräumige Schulungsbereich um mobile Roboterzellen,  in denen auch Geräte anderer Hersteller, wie z.B. ABB, eingesetzt sind.

Roboterausbildung bei SAR Gunzenhausen 2

Dieser Praxistransfer wird nun auch den Schülern im Rahmen des Weißenburger Fachschulunterrichts geboten. Das kommt natürlich sehr gut an; sie sind begeistert von der Ausstattung nach neuestem Standard, freuen sich über die optimale Abstimmung von Theorieinhalten und Praxismodul und dem damit einhergehenden vertieften Verständnis für die theoretischen Unterrichtsinhalte.

Außerdem erhalten sie abschließend ein gesondertes Fachzertifikat der Firma SAR Elektronic GmbH und der Fachschule, das die erlernten Praxisinhalte abbildet – sicher ein Plus im beruflichen Werdegang!

Die letztjährige Absolventenklasse der Fachschule hat das Modul bereits erfolgreich durchlaufen, in Kürze wird die nächste Klasse von dieser Kooperation profitieren.